Hier kommen die LOLMutants!

Sabine am Mittwoch, den 10. März 2010

Mittlerweile kennt ja wohl jeder die Lolcats – jene putzigen Bilder von Katzen in seltsamen Situationen, die mit einer witzigen Caption – also einem Spruch – versehen werden. (Wer sie nicht kennt, sollte mal www.icanhascheezburger.com ansurfen…)
Dass es aber nicht nur Miezekatzen mit coolen Sprüchen drauf haben, zeigt unsere Galerie. Denn auch die Mutanten aus “Metro 2033″ geraten manchmal in haarsträubende Situationen – genauso wie die menschlichen Überlebenden, die in den U-Bahn-Schächten der Moskauer Metro dahin vegetieren. Viel Spaß!

Just Cause 2: Die dunkle Seite…

Die_Weihnachtsfrau am Mittwoch, den 3. März 2010

Kann ein einziges Videospiel einen herzensguten Redakteur auf die dunkle Seite der Macht ziehen?

Es kann! So geschehen und beobachtet vor wenigen Tagen abends  in der Redaktion in Gegenwart der Kollegen M. Förtsch und B. Kratsch. Anlass: Für einen Bericht zu »Just Cause 2« soll Bildmaterial erspielt werden.

Schon als unser Leitender Redakteur diesen Auftrag an Michael übergibt, kommt er aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: »Wenn ich nur mehr Zeit hätte! Da kann man so viel machen! Und ich war noch gar nicht überall! Das ist so eine tolle offene Welt! Und diese Weitsicht!« Spricht‘s, macht sich über einen noch zu redigierenden Text her, während Michael pflichtgemäß die Scheibe ins Laufwerk wirft und sich mit der Steuerung anfreundet.  Es dauert keine drei Sekunden, da ist der Text für unseren LR nebensächlich geworden. Stattdessen ruft er Micha Anweisungen quer über den Tisch zu: »Nimm das Seil mit dem Enterhaken und kette damit die beiden Personen aneinander – und dann schieß aufs Auto! Ja, genau so!«

Jeder, der die Previews zu Just Cause 2 in den letzten Ausgaben verfolgt hat, wird sich ausmalen können, was dann im Spiel passiert. Was aber bisher noch nie da war, ist das, was bei diesem Spiel mit Sönke passiert!  Unser herzensguter Leitender, der keiner Fliege ein Flügelchen krümmen könnte, der stets für Ausgleich und Harmonie sorgt sowie freundlichst auf die akkurate Einhaltung von Abgabeterminen hinwirkt, dem man statt seines Studiums der Kommunikationswissenschaft auch glatt eines der Sozialpädagogik unterstellen könnte – dieser Mensch mutiert innerhalb kürzester Zeit zu einem eingefleischten Zyniker, wenn man ihm »Just Cause 2« und den Controller in die Hand gibt – oder besser gesagt: er ihn sich nimmt.

Michael kapituliert, Sönke spielt los: »Da guck! Und jetzt hol ich mir das Teil!« Auf die Frage, ob er schon mal einem Motorradfahrer ein Seil gespannt hat, kommt – während gerade ein größeres militärisches Gerät dran glauben muss – die lapidare Antwort: „Hab ich schon probiert. Hat aber nicht geklappt.“ Wir wenden uns kurzzeitig unserer Arbeit zu, Sönke spielt weiter. „Hey Baby!“ hört man ihn, während irgendetwas bildschirmfüllend in Flammen aufgeht. Michael sagt: „Hey Sönke, so kennen wir dich ja gar nicht!“ Sönke dreht sich zu uns herum, grinst breit, ein böses, nie gekanntes Funkeln in den Augen: „Jetzt kapere ich den Jumbo-Jet!“  M. Förtsch, B. Kratsch und die Weihnachtsfrau – längst von der dunklen Seite der Macht infiltriert – ahnen, was kommen wird, und können ihre Neugier nicht verbergen. Wer jetzt noch Zweifel an den Auswirkungen eines einzigen Videospiels auf gutmütige Redakteure hegt, der werfe einen Blick auf folgendes Beweisfoto…(c) 360 Live/Eidos

Auf der Spur des Origami-Killers…

Sabine am Freitag, den 19. Februar 2010

Ein Spiel, das stattliche vier Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat, für das über 200 Schauspieler engagiert wurden und ein mehrere tausend Seiten dickes Drehbuch verfasst wurde, das muss allein schon wegen seiner Exklusivität bei Erscheinen groß gefeiert werden. Das dachte sich auch Sony und hat Journalisten und Leser aus aller Welt am 16. und 17. Februar zur großen Vorab-Premiere des Krimi-Abenteuers “Heavy Rain” in Paris geladen. Den ganzen Beitrag lesen »

Spielgrafik von Morgen: Crysis 2? 8-Bit im Vergleich dazu…

Moritz am Freitag, den 5. Februar 2010

Es gibt Dinge, die kann man nur schwer glauben. Und selbst wenn man weiß, dass es so ist, will man der Realität nicht ins Auge fassen. Jüngstes Beispiel dafür ist ein das rund 12:30 Minuten lange Renderfilmchen „The Third & The Seventh“ des Pixelartisten Alex Roman. Seine komplett aus dem Computer entsprungene Animation besticht durch eine unglaubliche Realitätsnähe. So unglaublich, dass man es einfach nicht wahrhaben will und es als „abgefilmt“ abstempelt. Aber mitnichten, das Teil besteht vollständig aus vorgerenderten Pixeln, wie Alex mit seinem kleinen „Making-of“ belegt. „3Ds Max“ und „After Effects“, statt Kamera und Objektiv. Kurzum: Das ist die Spielgrafik von morgen! Also, Video starten und staunen – aber bitte HD aktivieren und im Vollbildschirm-Modus schauen. ;-)

The Third & The Seventh

Making-of: Szene “Bücherei”

Blut, Action und Lernfaktor

Moritz am Mittwoch, den 3. Februar 2010

Quelle: andycomusic.com

Quelle: andycomusic.com

Videogames spielen und dadurch etwas lernen. Und nein, ich rede hier nicht von interaktiver Lernsoftware wie zum Beispiel „Math Blaster“. Vielmehr geht’s im originalgetreue Adaption hochkarätiger Weltklasseliteratur wie Shakespears Dramaepos „MacBeth“. Davon träume nicht nur ich, sondern auch „Dante’s Inferno“-Produzent Jonathan Knight, wie er just der Branchenseite „Industry Gamer“ mitgeteilt hat: „Macbeth – das Spiel ist etwas, an das ich schon seit Jahren denke“.

Davon schwärmt doch eigentlich jeder Schüler der elften Klasse eines Gymnasiums: Rumlaufen, Köpfe rollen lassen und dabei etwas lernen. Außerdem „gibt’s da Hexen und eine übernatürliche Erfahrung, zusammen mit reichlich Intrigen und Mord“, schwärmt Knight. Na dann, mein Herr, ich will ein „Herr der Ringe: Rückkehr des Königs“ im „MacBeth“-Szenario: Third-Person-Action mit kulturellen Wert – herrlich!

Fable 3: Das offizielle Cover

Sabine am Mittwoch, den 27. Januar 2010

Selbst schuld, wer bis zu Microsofts Hausmesse X10 im Februar in San Francisco wartet. Die wirklich wichtigen Informationen über das kommende Rollenspiel “Fable 3″ gibt’s doch mittlerweile auch schon im Netz. Zum Beispiel das Cover. Da können Fans doch beruhigt aufatmen! Denn man sieht: Microsoft konzentriert sich endlich auf die wirklich wichtigen Dinge, die ein gutes Spiel ausmachen – KATZEN!!

Nachgefasst: Gitarrenhelden rocken das Hard Rock Café München

Moritz am Freitag, den 22. Januar 2010

Wenn Activision zu einem “Guitar Hero”-Event lädt, dann heißt das: Rocken, bis die Bude wackelt. So war es auch am gestrigen Donnerstag im Münchner Hardrock Café, wo das Halbfinale zur „Guitar Hero Rock Challenge 2009″ stattgefunden hat. Über 20 mehr oder weniger talentierte Hobby-Rocker durften auf der Bühne ihre ganz persönliche Vorstellung von einer gelungenen Präsentation zum Besten geben. Wer weder singen noch Gitarre spielen kann, versucht die sechsköpfige Jury dann eben mit irrwitzigen Ideen oder Outfits zu überzeugen: Männer in Zebra-Strumpfhosen, mit Afro-Perücken oder Kiss-Bemalung gehen auf der Bühne ab wie Jimmy Hendrix auf Ecstasy. Am Ende schickte die Jury insgesamt zehn Kandidaten zum Finale nach Berlin, das im Februar Bühne zum Beben bringen soll. Aber auch die Verlierer sind teilweise echte Gewinner, wie unsere Bildergalerie eindrucksvoll beweist. Viel Spaß!

Den ganzen Beitrag lesen »

Heavy Rain: Bau dir deinen eigenen Origami-Vogel

Moritz am Montag, den 18. Januar 2010

Mord, Sex, Gefühle: Das Playstation-3-exklusive “Heavy Rain” scheint etwas ganz Großes zu werden. So etwas Großes braucht natürlich auch das passende Drumherum in Form einer Sammleredition. Die hat just dieser Tage Sony in seinem “Playstation Blog” vorgestellt. Und was ziert das Cover der Verpackung? Ein kleiner, im Regen stehender Origami-Vogel – das Markenzeichen des Mörders im Spiel. Wer sich das schicke Teil selbst bauen möchte, für den haben die Kollegen von “Destructoid” die passende Anleitung. Und da nicht jeder des Englischen mächtig ist, hab ich die Instruktionen einfach kurzerhand selber übersetzt. Los geht’s:

Den ganzen Beitrag lesen »

Kindheitstraum… oder: Wenn sich Teddybären verkloppen

Moritz am Mittwoch, den 13. Januar 2010
Naughty Bear

Naughty Bear

Die Kindheit – eines der wohl prägendsten Laufbahnen im Leben eines Menschen. Die Erfahrungen und Eindrücken prägen nicht nur das Bewusstsein, sondern auch das eigene Handeln und etwaige Phobienbildungen. Dass bei den Entwicklern von 505 Games anscheinend die Kindheit nicht so ganz einwandfrei verlaufen ist, lässt ihr neustes Spiel „Naughty Bear“ vermuten.

Den ganzen Beitrag lesen »

Zork

Michael am Dienstag, den 12. Januar 2010
zork

Die etwas älteren hier – okay, vielleicht die etwas deutlich älteren – werden sich vielleicht noch entsinnen: in den finsteren Zeiten, als Grafik noch ein Fremdwort war; das Wort „Joystick“ Reaktionen wie „… sie Perversling“ hervorrief und Rudel von schwarzen Rittern raubend und brandschatzend durch die Lande zogen, da gab nur wenig Computer. Und darauf noch weniger Spiel. Doch einige Mutige machten sich daran das zu ändern und entwickelten ein Game, dessen Legende bis heute anhält. Dieses hieß ZORK!

Ein herrlich faszinierendes, wirres, abstruses Spiel. Ein Textadventure. Doch ist das abstruseste an diese Game nicht seine Welt, seine Spielmechanik oder sein Erfolg. Sondern sein Name: Zork. Und dessen Geschichte und Eigenheit hat das Blog Post Position mal aufgedröselt.